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Saibah ist ein der vier Kategorien der
Tabu-Tiere vor dem Islam und wird namentlich im
Heiligen Quran (5:103) erwähnt.
Saibah war ein Tier, das frei laufen gelassen wurde, weil
ein Gelübde oder Dankopfer erfüllt worden war (z.B. nach
Genesung, Rückkehr eines Reisenden, Geburt eines Sohnes usw.).
Das Tier durfte nicht mehr geritten, gemolken oder
geschlachtet werden. Der Begriff geht zurück auf den Wortstamm
ساب, was „freigelassen, ungehindert“ bedeutet.
Der Ritus wurde vom
Islam als Götzendienst verworfen.