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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Die Buggingen Ulu Camii) ist eine
Moschee in der Gemeinde Buggingen (Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg,).
Sie steht im Gewerbegebiet an der Werkstraße 7 (79426
Buggingen). Obwohl „Ulu Camii“ so viel wie „Große Moschee“
heißt, ist das Gebäude nicht unter dem deutschen Namen
bekannt. Im Deutschen wird eher der Trägerverein „Türkisch-Islamische
Gemeinde e.V.“ genannt. Der Verein gehört zum Dachverband
DITIB.
Der Bau der
Moschee begann Mitte der 1990er Jahre und wurde 2002 n.Chr.
abgeschlossen. Damit gehört sie zu einer der jüngeren Moscheen
in Baden-Württemberg.
In Buggingen hatte es durch ein ehemaliges Bergwerk
(Kalibergwerk) eine größere Zahl von Gastarbeitern sowie
später dauerhaft hier lebende türkischstämmige Familien
gegeben. Dieser demographische Wandel machte eine
Gemeinschaftsmoschee nötig.
Der Kuppelbau erscheint von Außen schlicht aber entfaltet
seine Pracht im großen Gebetssaal. Die Ulu Camii bietet Platz
für rund 200 Gläubige und zählt zu den größeren Moscheen in
der Region. Im Gebetssaal sind die
Gebetsnische [mihrab], die
Kanzel
[minbar], das
Vortragspodium [kursi] und die Wände künstlerisch aus blau-dominierten Fliesen mit
Kalligraphien geschmückt. Die
Dikka
(Mahfil) ist mit Holz umrandet. Der Gebetssaal verfügt über eine
Frauenempore. Der Kuppelbau verfügt über kein
Minarett, aber zwei symbolisierte
Minarette befinden sich über dem Einfahrtportal zum
gegenüberliegenden großen Parkplatz.
Seit 2006 werden in Kooperation mit der Polizeiakademie
Baden-Württemberg Seminare zur interkulturellen Kompetenz für
Polizistinnen und Mitarbeiterinnen von Ausländerbehörden
angeboten. Seit 2010 nutzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Räume
der Moschee für Blutspendeaktionen.