.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Das Augustinermuseum in Freiburg im Breisgau zählt zu den
bedeutendsten Kunstmuseen am Oberrhein mit dem Schwerpunkt
Kunst vom Mittelalter bis zum Barock sowie Malerei des 19. Jh.
n.Chr.
Auf wenn es keinen direkten Bezug zum
Islam im Museum gibt, so sind die biblischen Gemälde auch
für
Muslim interessant, zumal viele Personen und Geschichten
dargestellt werden, die auch im
Heiliger Quran erwähnt sind.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Kloster der
Augustinereremiten in Freiburg, das im Jahre 1278 n.Chr.
gegründet wurde. Es steht am Augustinerplatz 1–3 (79098
Freiburg im Breisgau). Ab 1923 wurde das Klostergebäude als
Museum genutzt. Seit 2004 läuft eine umfassende Sanierung und
Modernisierung des Gebäudes und der Ausstellung.
Das Gebäude verbindet das historische Kloster mit modernen
Museumselementen: Der Architekt Christoph Mäckler gestaltete
die Umwandlung des Kirchenraums in eine großzügige
Ausstellungshalle mit Galerien, Stegen und Lichtachsen.
Besonderheiten sind z. B. die „Skulpturenhalle“ im ehemaligen
Kirchenraum – dort stehen die Originalfiguren vom Freiburger
Münster – sowie Glasfensterpräsentationen.
Die Sammlung umfasst Holzskulpturen, Altäre, Glasmalereien
und Tafeln, wie z.B.
Jüngstes Gericht von Martin Schaffner. Im Chorgewicht des
Gebäudes sind Barock-Altäre, Plastiken, u. a. die Orgel der
Benediktinerabtei Gengenbach mit dem Prospekt aus den 1720ern.
Das Museum übernimmt in gewisser Weise die Funktion eines
Landesmuseums für das Südwesten Deutschlands, mit Fokus auf
Kunstgeschichte entlang des Oberrheins. Es verbindet
regionalen Bezug (Kunst der Region, z. B. Schwarzwald) mit
europäischer Kunst- und Kulturgeschichte.